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Erinnerung
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Pestalozzischule Pirna
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Jeder soll menschlich handeln und behandelt werden
Probleme werden gewaltlos und unter Achtung der Würde des anderen gelöst
Schüler, Eltern und Lehrer sind Partnerauf dem Weg in die Zukunft
Schule soll auch Spaß machen
Pestalozzi-Oberschule_Visualisierung Anbau
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Reise zum Deutschen Bundestag

 

 Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts hatten wir, die Klassen 10a und 10b, die Gelegenheit, eine Fahrt nach Potsdam zur Gedenkstätte der gefallenen Soldaten der Bundeswehr sowie zum Deutschen Bundestag nach Berlin durchzuführen. Finanziert wurde das Ganze durch die Bundeswehr. Frau Bergmann und Herr Schoß übernahmen die Beantragung und Organisation seitens der Schule.

 Am 19.12.2018 trafen wir uns früh um sieben vor der Schule. Wir warteten auf die Busse, die allerdings auf der falschen Seite der Elbe an unserem alten Schulstandort standen. Nach einer kurzen Klärung kamen sie zu uns. Dann ging es endlich los. Eine dreistündige Fahrt lag an und ein wunderbarer Sonnenaufgang begrüßte uns auf dem Weg Richtung Berlin. Wir kamen rasch und zügig durch. Ein paar schliefen, während die anderen Quatsch machten oder sich unterhielten. Dann waren wir endlich da. Es begrüßte uns Frau Köhler, ein Hauptmann (Frau?) der Bundeswehr, welche unsere Reiseleiterin für den Tag sein sollte. Erste Station, der Wald der Erinnerungen auf dem Gelände des Heereskommandos bei Potsdam. Dort werden die Toten geehrt, die bei einem Auftrag für Deutschland ihr Leben opferten. Das Besondere ist, dass die Gedenksteine aus den Einsatzgebieten nach Beendigung der Mission nach Potsdam in den Erinnerungswald gebracht werden und möglichst originalgetreu wieder aufgebaut werden. Eine eindrucksvolle, aber auch beklemmende Gedenkstädte, wo Familien ihre Geschenke ablegen und schweigend trauern können. Man hat auch die Möglichkeit, sich einen Baum auszusuchen für die Person, die ihr Leben gab, um ihn für die Person zu gestalten und so eine ganz persönliche Erinnerungsstätte zu haben.

 Nach einer 45-minutigen Erzählung darüber gab es Mittag, das etwas versalzen, aber trotzdem lecker war.

 Der Bundestag war unser nächstes Ziel. Wir machten eine Führung mit. Uns wurde beispielsweise gezeigt und erklärt, dass im Andachtsraum alle Religionen berücksichtigt werden, das geschieht durch verschiedene Kunstinstallationen, und jeder seine Meinung frei äußern darf. Vorbei ging es am Dienstzimmer der Bundeskanzlerin zum Plenarsaal. Da wurde uns erklärt, wo die Parteien sitzen, wie die Saalordnung aussieht und welche Regeln im Bundestag herrschen. Bemerkenswert, was für eine Ausdauer und Konzentration die Stenografen haben müssen. Die schreiben alles auf, was gesagt wird, selbst die Zwischenrufe und von wem diese kommen.

 Wir krönten den Ausflug mit einem Rundgang hinauf in die Kuppel, wo wir ein Klassenfoto schossen, bevor wir zurückfuhren. Wieder schliefen einige, es war ja auch eine anstrengende Tour, während die anderen Party machten. Im Großen und Ganzen war es eine schöne und informationsreiche Fahrt, die man nur empfehlen kann.


Käthi, Josi, Annika












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